Dajana Maier, neue ufer wuppertal – Die Stadt zum Fluss bringen

Dajana Maier, neue ufer wuppertal – Die Stadt zum Fluss bringen

Dajana Maier, neue ufer wuppertal – Die Stadt zum Fluss bringen

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Foto: Tom V Kortmann

Dajana Meier engagiert sich schon seit mehr als 10 Jahren für Veränderungen in Wuppertal. Die gebürtige Freiburgerin arbeitet bei der WSW und fing bereits 2006 mit einigen Mitbürger*innen an, sich für die Nordbahntrasse einzusetzen: mittlerweile ein geschätztes und geliebtes Aushängeschilder für engagierte Stadtentwicklung.

Mit ihrer aktuellen Initiative möchte sie nun den „Fluss in die Stadt holen“. Mithilfe des Vereins neue ufer wuppertal e.V. setzt sie sich für eine Umgestaltung der Wupperufer und auch der Wupper selbst ein. Durch Maßnahmen des Wupperverbandes haben sich bereits 30 verschiedene Fischarten und Tiere, wie Graureiher, Wasserfledermäuse und sogar Eisvögel wieder in der Stadt angesiedelt. Aber auch für die Menschen soll das Erlebnis Wupper verbessert werden, beispielsweise durch Pflanzungen, Parkbänke, Sonnenliegen und sogar Biergärten in Ufernähe. Neue Wegeverbindungen und Möglichkeiten zum Ufer heranzukommen sind grundlegende Voraussetzungen für den sprichwörtlichen neuen Zugang der Bevölkerung zu ihrem Fluss.
Des Weiteren setzen sie und ihr Verein sich erfolgreich dafür ein, dass Grundstücks- und Hausbesitzende an den Ufern der Wupper auf Förderprogramme aufmerksam gemacht werden, um die anliegenden Flächen umweltfreundlich zu gestalten.
Frau Meier wünscht sich für Wuppertal, was in anderen Städten längst zum Alltag gehört: Einen Stadtfluss, der aktiv in das Stadtbild integriert wird und nicht, wie dies in Wuppertal jahrhundertelang der Fall war, zum Abwasserkanal degradiert durch das Stadtbild verläuft. Denn dieser Fluss prägt das Bild der Stadt, das Besucher wie Einheimische täglich in sich aufnehmen.
Ihre Idee ist unter dem Namen „“Perspektivwechsel Wuppertal““ erfolgreich in einem der 13 Schlüsselprojekte von Wuppertal 2025, Strategie für Wuppertal, aufgenommen worden.

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