Reflexion der Energiegruppe

Reflexion der Energiegruppe

Zum Abschluss unserer Seminararbeit möchten wir an dieser Stelle, passenderweise im letzten Blogeintrag, die von uns während der Bearbeitung gemachten Erfahrungen darlegen und reflektieren.

Es soll hier in Kürze dargestellt werden, an welchen Stellen bei der Erarbeitung unseres Projektes Schwierigkeiten aufgetreten oder wir gar auf unsere Grenzen gestoßen sind, aber auch auf welche Weise wir mit diesen Problematiken umgegangen sind und die Herausforderungen schlussendlich bewältigen konnten.

Die gestellte Aufgabe stellte sich bereits zu Beginn als äußerst komplex dar – und zwar nicht nur für uns! Denn gerade zu Beginn waren sich die beteiligten Akteure noch nicht genau darüber einig, in welche Richtung das Projekt denn nun genau laufen sollte. Daraus ergaben sich anfangs zwangsläufig sehr viele Ideen, Einwürfe und Vorschläge, die wir zielstrebig bearbeitet haben, einige davon im Anschluss jedoch auch recht schnell verworfen wurden. Gerade zu Beginn war dies für uns recht unbefriedigend, da wir wieder bei null anfangen mussten. Letztendlich gehört aber auch dies zum „kreativen“ Prozess einer Projektarbeit dazu, denn jede Seite muss ihre Ziele als auch Ansprüche filtern und formulieren.

Auch die recht hohe Erwartungshaltung an das Projekt selbst, gerade im Hinblick auf die Kürze der Bearbeitungszeit und seiner Komplexität, haben uns zu Beginn etwas abgeschreckt. Doch dies hat sich im Laufe der Erarbeitungszeit gelegt und im Nachhinein können wir sagen, dass die Sorgen auch völlig unbegründet waren und wir den Anforderungen durchaus gerecht wurden.

Der Zwiespalt, einerseits die praxisnahen Anforderungen von Utopiastadt zu genügen, andererseits aber auch den wissenschaftlichen Ansprüchen des Wuppertal Instituts gerecht zu werden, hat uns lange nach einer sinnvollen und zufriedenstellenden Lösung suchen lassen. Nach beiderseitigem Input zeichnete sich für uns jedoch eine erfolgsversprechende Methode ab, mit der wir die Komplexität kompakt und visuell übersichtlich veranschaulichen konnten. So haben wir mit der Nutzwertanalyse ein elegantes Instrument gefunden, mit der wir die Fülle der Informationen zu bewältigen vermochten. Gleichzeitig haben wir für Utopiastadt damit eine solide Arbeits- und Entscheidungsgrundlage geschaffen, um das Projekt einer regenerativen Energieerzeugung im Mirker Quartier realisieren zu können.

Des Weiteren hatten wir als Gruppe sogar rein organisatorisch zwei Besonderheiten abzufedern. So musste ein Teammitglied während des Projektes zwangsweise aus der Arbeitsgruppe ausscheiden und ein weiterer Projektteilnehmer befand sich über den Großteil des Erarbeitungszeitraums zwecks Studium im Ausland. Nichtsdestotrotz haben wir Möglichkeiten und Wege gefunden, uns auf diese speziellen und fordernden Gegebenheiten einzustellen. Mit dem Kommilitonen im Ausland befanden wir uns im regelmäßigen Informationsaustausch und konnten ihm auf diese Weise auch diverse Aufgaben zuteilen, so dass er auch ohne Anwesenheit zum Erfolg des Projekts beitragen konnte.

Wie aus dieser kurzen Beschreibung ersichtlich wird, haben wir eine sehr spannende und lehrreiche Zeit hinter uns, die uns zwar vor viele Probleme, lebendige Diskussionen und Schwierigkeiten gestellt hat, sich schlussendlich jedoch alles als lösbar erwiesen hat. In Nachbetrachtung können wir sogar ein bisschen stolz sein, dass wir unsere Zweifel zu Beginn des Projekts beseitigen und diese erfolgreich „wegarbeiten“ konnten!

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