Das Beachvolleyballfeld – Ein Beitrag über die Planung und mögliche Kosten

Das Beachvolleyballfeld – Ein Beitrag über die Planung und mögliche Kosten

In den bisherigen Blogbeiträgen haben wir Euch bereits einige unserer Pläne für das offene Sportangebot an der Nordbahntrasse vorgestellt. Unter anderem kann man auf dem Gelände ein Beachvolleyball errichten. Beachvolleyball ist bis jetzt rar in Wuppertal und die Brachfläche bietet genügend Platz dafür.

Mit ein bisschen Sand ist es nicht getan – ein Beachvolleyballfeld muss gut vorbereitet werden

Mit diesem Beitrag möchten wir Euch nun kurz vorstellen, was beim Bau einer Beachvolleyballanlage zu beachten ist und vor allem welche Kosten auf einen zukommen.
Zunächst einmal stellt sich die Frage nach der richtigen Größe des Spielfeldes. Die Spielfläche beträgt 16×8 Meter. Um genügend Auslauf zu haben wird die gesamte Fläche mit 15×25 Metern berechnet. Dazu sollte vorher ein Erdaushub mit ca. 40 – 50 cm Tiefe auf der gesamten Spielfläche erfolgen. Damit das Regenwasser ablaufen kann, müssen zwei Sickerlöcher gegraben werden, welche dann mit Schotter und einem Trennvlies abgedeckt werden.

Beachvolleyball
Bildquelle: http://bit.ly/1D9tb9r

Kommen wir nun zum wichtigsten Bestandteil des Beachvolleyballfeldes – dem Sand. Der Sand sollte mit durchschnittlich 40 cm Sandtiefe aufgeschüttet werden. Empfohlen wird ein möglichst humusfreier Sand aus runden, glatten Sandkörnern. Insgesamt werden ca. 200 – 300 Tonnen Sand benötigt. Um den gesamten Aufwand möglichst gering zu halten, könnte man eine mobile Netzanlage verwenden. Diese besteht aus einem Spielnetz, welches an mobilen Netzpfosten befestigt wird, und einer mobilen Spielfeldbegrenzung. Sicherlich ist dieses Netzsystem mit etwas mehr Auf- und Abbauarbeit verbunden, erspart jedoch das Eingießen von Beton zur Befestigung von dauerhaften Netzpfosten. Außerdem könnte man das Feld dadurch auch für Beachsoccer verwenden.
Sollte sich das Beachvolleyballfeld bewähren, besteht ja immer noch die Möglichkeit eines Ausbaus oder Erweiterung zu einer professionellen Anlage.

Und was kostet das Ganze?

Zunächst einmal müssen wir für unsere „Einstiegsvariante“ mit folgenden Kosten rechnen: Eine Tonne Sand kostet durchschnittlich 11-15 € pro Tonne. Der Transport des Sandes wir mit ca. 6,50 € pro Tonne kalkuliert. Bei einer benötigten Menge von ca. 200 Tonnen Sand betragen die Kosten ungefähr 3.900 €. Dazu benötigen wir für den Untergrund ca. 150 Tonnen Kies à 15,50 € pro Tonne, inklusive Transport. Es kommen also ca. 2.325 € dazu. Das benötigte Vlies zur Abdeckung des Untergrundes kostet ungefähr 750 €. Für die Anschaffung der Netzanlage fallen noch einmal ca. 500 € an. Für das Material können wir somit mit ungefähr 7.000 € rechnen. Natürlich enthält dieser Betrag noch nicht den Aufwand für den Erdaushub und Arbeitslöhne. Hier besteht allerdings die Möglichkeit, diese Arbeiten mit Freiwilligen in ehrenamtlicher Form und in Eigenregie durchzuführen. Zum einen kann so großen Teil an Geld eingespart werden und zum anderen wird die Eigeninitiative der Zielgruppe gefördert. Denkbar wäre es z.B. mit dem Erdaushub an den geplanten Aktionstagen zu beginnen.
Auch wenn wir nun der Sache schon ein wenig näher gekommen sind, bleiben trotzdem noch viele Fragen offen. Beispielsweise ist bisher noch ungeklärt, ob das Spielfeld oder sogar die gesamte Fläche des offenen Sportangebotes durch einen Zaun eingegrenzt werden muss. Wir sind jedoch weiterhin guter Dinge und gehen davon aus, dass sich alle offenen Fragen mit der Zeit klären und freuen uns, euch bald unser Gesamtkonzept vorstellen zu können.

Quellen:

http://www.bvv.volley.de/fileadmin/user_all/Beach/PDFs/Kostenueberblick_zum_Bau_von_Beachvolleyball-Feldern.pdf, abgerufen am 12.03.2015.

http://www.beach-volleyball.de/beach-anlagen/anlagenbau.html, abgerufen am 12.03.2015.

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