Nutzwertanalyse – ein bisschen mehr Sensitivität!

Nutzwertanalyse – ein bisschen mehr Sensitivität!

Die Arbeit an unserem Portfolio neigt sich langsam dem Ende und wir wollen kurz vor Schluss noch über eine kleine Ergänzung in unserem Projekt berichten.

Unsere durchgeführte Nutzwertanalyse zur Bewertung der vier Alternativen war als Instrument grundsätzlich sehr effektiv, da wir die uns vorliegenden, vielfältigen Informationen ordnen, bewerten und daraus möglichst objektive Aussagen ableiten konnten.
Doch ein Problem blieb: letztendlich mussten wir bei der Bewertung der Alternativen trotz allem subjektive, zukunftsgerichtete Annahmen treffen, die unweigerlich zu gewissen Unsicherheitsfaktoren führen. Auch kann die subjektive (Falsch)Einschätzung eines Faktors bereits die Ergebnisse massiv beeinflussen. Uns war klar, dass wir diese Unsicherheiten in unserer Analyse minimieren wollten und deshalb haben wir uns der Sensitivitätsanalyse zugewandt.

Was genau ist die Sensitivitätsanalyse?

Bei der Sensitivitätsanalyse wird geprüft, welche Auswirkung die Änderung von einzelnen Faktoren auf das jeweilige Ergebnis der Nutzwertanalyse hat. Ziel einer solchen Modifikation ist es, zu untersuchen, ob und wie sich das Ergebnis verschiebt oder aber stabil auf diese Veränderungen reagiert.

Durch die Betrachtung der Veränderung zwischen In- und Outputfaktoren, konnten wir verschiedene Zusammenhänge innerhalb unserer Nutzwertanalyse beobachten. Unter anderem konnten wir feststellen, dass sich bestimmte Zielwerte bei der Modifizierung einer Inputgröße bzw. mehrerer Inputgrößen unterschiedlich stark ändern. Dies lässt einerseits auf die Wichtigkeit der jeweiligen Faktorkombination schließen, aber auch auf Stabilität des Bewertungssystems selbst und ermöglicht somit das Aufzeigen etwaiger Unsicherheiten.

Interessant ist auch die rückwärtige Betrachtungsweise unserer Analyse, also welche Werte spezifische Inputkombinationen annehmen dürfen, wenn ein bestimmter Zieloutput mindestens erreicht werden soll. Somit war uns auch eine Bestimmung der relativen Abweichung möglich und damit einhergehend die Ermittlung der maximalen Wertabweichung, bevor der Zielwert seine Vorteilhaftigkeit verliert.

Im Endeffekt konnten wir mit der Sensitivitätsanalyse unsere Nutzwertanalyse sinnvoll erweitern und weitere, wichtige Erkenntnisse gewinnen, die in das Projekt und Portfolio einfließen werden.

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