talwaerts #06 – Jung vs. Mucke

talwaerts #06 – Jung vs. Mucke

Ausgabe 06/15 06. Februar 2015
stellvertretend gepostet für Organigranna

Der Wahlkampf ist eröffnet. Auf der talwaerts, diese Woche aus dem Hutmacher, strahlen die Gesichter von Andreas Mucke und Peter Jung. In der aktuellen Ausgabe finden sich wieder viele Themen, die den Transformationsprozess Wuppertals beschreiben. Unter dem Gesichtspunkt der Transformation sind besonders die unten zusammengefassten Artikel interessant, doch die Wochenzeitung aus Wuppertal hat diese Woche noch einiges mehr zu bieten. Besonders amüsant ist die Kolumne auf der letzten Seite, die sehr anschaulich darstellt, wie wir Wuppertaler Wuppertal sehen und es auf unseren Ortseingangsschildern benennen wollen, oder eben auch nicht benennen wollen.

talwaerts #6

Wahl
Der Wahlkampf zur Oberbürgermeisterwahl 2015 ist eröffnet und die talwaerts wird darüber berichten. Die Kandidaten sollen „in die Mangel genommen“ werden. Angefangen wird mit Jung und Mucke. Sophie Blasberg hat den amtierenden Oberbürgermeister Jung auf Küllenhahn besucht und berichtet von seiner Freude zum Detail. Doch auch den Blick fürs Ganze hat er, denn der ist von Nöten, wenn ein ganzer Raum mit Modelleisenbahnen und Miniaturlandschaften bebaut werden will. Und auch David Fleschen besucht den Kandidaten Mucke bei Freizeitvertreib. Mucke spielt nämlich Theater im TiC. Die beiden Interviews im lockeren Rahmen geben dem Leser einen guten Einblick in de Persönlichkeit der Kandidaten und so unterschiedlich scheinen sie gar nicht zu sein. Genau das, könnte im Wahlkampf zum Problem werden.

Wohnschule
Am Robert-Daum-Platz und in direkter nähe zum Luisenviertel eröffnet im April ein Ladenlokal, welches von dem Verein „Mitmenschen Wuppertal“ betrieben werden wird. Im Erdgeschoss entsteht ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung. Die Betreiber erhoffen sich von der nähe zum Luisenviertel und dem sehr offenen, einladenden Bau des Lokals, dass sich die Besucher mehr mit ihrer Stadt identifizieren und auch das Quartier den neuen Treffpunkt wahrnimmt und Synergie-Effekte entstehen. Sarah-Jo Petig von den Mitmenschen: “ Menschen mit Behinderung, die in Heimen fern vom Stadtkern wohnen, können sich kaum mit der Stadt, in der sie leben, identifizieren. Es gibt somit wenig Teilhabe.“. Wie genau der Mitmenschen Verein dieser Entwicklung entgegenwirken will, ist gleich am Anfang der aktuellen talwaerts zu lesen.

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