Best-Practice: Ein Besuch bei der DingFabrik Köln

Best-Practice: Ein Besuch bei der DingFabrik Köln

Um einen neuen Blick auf das Thema der offenen Werkstätten zu bekommen haben wir die DingFabrik in Köln besucht, um uns das Geschäftsmodell einer etablierten Werkstatt anzusehen.

Was genau ist die Dingfabrik?
Die Dingfabrik wurde im Juli 2012 als e.V. gegründet und existiert seitdem als offene Werkstatt die seit September 2013 in Köln Nippes ansässig ist. Im Speziellen handelt es sich um eine Kombination aus offener Werkstatt, Fablab und Hackerspace.

Wie schaut der Geschäftsbetrieb aus?
Die Dingfabrik steht Mitgliedern prinzipiell rund um die Uhr offen, wobei Lärmschutzrichtlinien beachtet werden müssen. Aktuell hat der Verein über 100 Mitglieder, die einen Mitgliedsbeitrag von 23€ zahlen. Über die Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert sich die Dingfabrik.
Für Nicht-Mitglieder ist die Werkstatt beim sog. „Bastel-Nachmittag“ jeden Freitag um 19 Uhr geöffnet. Für Neulinge gibt es um 20 Uhr eine Führung durch die Werkstatt. Die Besucher können die Maschinen und Werkzeuge dann kostenlos bzw. gegen Spenden nutzen (natürlich nur nach Einweisung).
In regelmäßigen Abständen veranstaltet die DingFabrik Repair Cafés und Workshops.

Was kann man in der Dingfabrik machen?
Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Von Sticken über Stricken, Löten, Sägen oder Drechseln bis hin zu 3-D-Drucken, Styroporschneiden, Lasercutten und noch vieles mehr. Eine Auflistung der Maschinen, Geräte und Werkzeuge gibt es hier

Wie sieht es vor Ort aus?
Die Werkstatt befindet sich wie beschrieben in Köln-Nippes und hat eine Fläche von etwa 400m2. Leider konnten wir aus Datenschutzgründen keine Bilder bei unserem Besuch machen. Das nachfolgende Video hilft allerdings gut dabei sich einen Eindruck von der Einrichtung zu bekommen:
http://vimeo.com/112017483

Abschließend können wir nur jedem empfehlen einmal den Bastelnachmittag am Freitag zu besuchen, um sich selber ein Bild von der Werkstatt und den netten Menschen dort zu machen.

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