Das Sportprojekt und der Plan B – Wie sieht das alternative Angebot aus?

Das Sportprojekt und der Plan B – Wie sieht das alternative Angebot aus?

In unserem letzten Beitrag haben wir darüber berichtet, dass die Lagerhalle an einen Spediteur vermietet wurde und nun erstmal aus unserer Projektplanung rausfällt. Übrig bleiben aber rund 8.000 m2 Außengelände, die direkt an die Trasse angrenzen und somit sehr gut nutzbar sind.

Vom „Kraftwerk“ zum „Energiemix“

Durch die Änderung der Ausgangsbedingungen mussten wir uns recht schnell etwas Neues einfallen lassen. Das Ziel des „Kraftwerks“ war es, verschiedenste Trendsportarten und Kurse in der Halle anzubieten und ein modernes Ambiente zu bieten. Aufgrund der hohen Investitionskosten die damit verbunden wären haben wir uns jetzt für ein Angebot entschieden, das eher einem „Energiemix“ gleich kommt. Denn der Plan B stellt die Trasse als Ort des Sports in den Vordergrund mit allen Sportmöglichkeiten, die entlang der Trasse zu finden sind. Das Gelände gegenüber des Mirker Bahnhofs soll deshalb eine Ergänzung zu bestehenden Angeboten, wie dem Skatepark Wicket Woods oder dem Parcourpark, werden und sozusagen einen „Energiemix“ befördern. Im Projekt selber soll wiederrum die Energie verschiedenster Akteure gebündelt werden. So sollen z.B. Kitas, Schulen, Sportvereine, Unternehmen, Einzelpersonen und andere Vereine mitwirken können.
Trasse Ort des Sports

Was soll angeboten werden?

Das Ziel ist es, zu Bewegung und Begegnung anzuregen und dabei Jung und Alt anzusprechen. So soll z.B. ein Tast- und Klangpfad eingerichtet werden, der Kindern die Möglichkeit gibt, spielend zu lernen und einlädt, auch mal einen Kindergartenausflug dorthin zu machen. Das Handlungsprogram der Stadt für das Mirker Quartier identifiziert einen Mangel an Spielplätzen im Quartier. Warum sollte man also nicht auch einen Spielplatz errichten? Des Weiteren sollen Sportangebote, wie ein Beachvolleyballfeld, ein Basketballfeld und Trimm-Dich-Geräte errichtet werden, die sowohl zur spontanen Nutzung aufruft als auch als Treffpunkt für Sportbegeisterte dient. Für ältere Menschen ist die Trasse bereits ein guter Ort um z.B. Fahrrad zu fahren oder Walken zu gehen. Das kann durch Angebote wie Boule oder Federball ergänzt werden. Solche Sportgeräte und -Utensilien sollen ausleihbar sein. Der Fahrradverleih am Mirker Bahnhof macht es bereits vor.

Doch wie organisiert man ein solches Projekt? Das thematisieren wir in unserem nächsten Beitrag.

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