Recht und Ordnung auf dem Wochenmarkt

Recht und Ordnung auf dem Wochenmarkt

Während die Planungen und Konzeptionierungen rund um den Wochenmarkt am Mirker Bahnhof immer weiter voranschreiten, darf natürlich auch der Blick auf die rechtlichen Grundlagen eines Wochenmarktes nicht fehlen.
Hierbei geht es darum, zu klären, was auf einem Markt verkauft werden darf, wer verkaufen darf, wann der Markt stattfinden darf, und was für Gebühren zu entrichten sind.
Wer dabei denkt, es gehe hierbei nur um Gesetzestexte, die klingen wie, „Tätigkeiten im Sinne des § 60b Abs. 1; die §§ 55 bis 60a und 60c bis 61a bleiben unberührt“, oder „eine Veranstaltung, die die Voraussetzungen der §§ 64, 65, 66, 67 oder 68 erfüllt“, der liegt mit seinen Vermutungen genau richtig.

Paragraf
Quelle: http://www.duden.de/_media_/full/P/Paragraf-201100282230.jpg

Mein bester Freund bei dieser Recherchearbeit ist in erster Linie die §§64-71b die Gewerbeordnung mit dem Namen „Messen, Ausstellungen, Märkte“. Hierbei geht es darum, wie verschiedene öffentliche Veranstaltungen genannt werden, und was sie für Voraussetzungen erfüllen müssen, um auch als solche von der Stadt zugelassen zu werden.
Während das Umwälzen der Gewerbeordnung erwartungsgemäß nicht mit einer allzu tiefgehenden Emotionalität meinerseits verbunden ist, so muntern mich immerhin meine (meist) montäglich stattfindenden Gespräche mit der netten Frau von der Stadt Wuppertal auf. Diese klärte mich beispielsweise darüber auf, warum ein Markt gar nicht immer ein Markt ist und dass eine „Vielzahl von Anbietern“ im engeren Sinne einer festgesetzten Anzahl von 12 Anbietern entspricht.

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