Wochenmarkt – Hintergründe und Theorien

Wochenmarkt – Hintergründe und Theorien

Hintergründe

Für wen soll der Markt am Mirker Bahnhof sein? Erst einmal: für alle. Um allerdings die Anwohner ein wenig besser kennenzulernen beschäftigen wir uns, neben der Erstellung eines Fragebogens, noch mit den Hintergründen des Viertels sowie der Trasse.

Zum Viertel: Die Elberfelder Nordstadt zeichnet sich als ein Mischgebiet von Wohnen und Kleingewerbe aus und trägt das Image eines Künstlerviertels. Ebenso ist ein hoher Anteil an bürgerschaftlichen, kulturellen und ehrenamtlichen Projekten vorhanden.

Zur Trasse: Die Nordbahntrasse ist eine seit 1999 vollkommen stillgelegte Bahnstrecke. Über 22 Kilometer erstreckt sie sich quer durch das Wuppertaler Stadtgebiet und wird seit 2006 als Rad-, Spazier- und Freizeitweg genutzt. Laut WUPPERTALBEWEGUNG e.V. soll sie ?ein Ort der Begegnung sein: Jung und Alt, Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, aus allen sozialen Schichten und Stadtteilen sollen sich begegnen?. Diese Beschreibung deckt sich ebenfalls mit unserem Ziel des Wochenmarktes.

Theorien

Um den Wochenmarkt im Sinne der ökologischen Nachhaltigkeit zu betreiben setzten wir auf Bio- sowie regionale Produkte. Für die soziale Nachhaltigkeit versuchen wir alle Bevölkerungsgruppen dieses kulturell vielfältigen Quartiers sowohl als Anbieter als auch als Kunden zu integrieren.

Um an das Wochenmarkt-Projekt auch aus wissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Sicht heranzugehen erstellen wir eine Projekt-Umfeldanalyse. Das Ergebnis ist dann die Erkenntnis darüber, wer welchen Einfluss auf das Projekt hat. Hier analysieren wir z.B. die Konkurrenzsituation, die Kundenstruktur, rechtliche Rahmenbedingungen usw. Außerdem wird das Business-Model ?Canvas? Utopiastadt, als Schaubild, einen kleinen Überblick liefern. Hier werden z.B. das Nutzenversprechen, Vertriebskanäle, Schlüsselressourcen usw. dargestellt.

Neuigkeiten:

Vor Weihnachten haben wir das Troxler-Haus besucht. Die Troxler-Haus Sozialtherapeutische Werkstätten gGmbH in Wuppertal ist eine anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen mit rund 20 verschiedenen Werkstätten. Von besonderem Interesse sind für unseren Wochenmarkt die in der Bäckerei aus biologisch-dynamisch angebautem Demeter-Getreide hergestellten Backwaren.

Weiterhin haben wir uns mit Pinky getroffen. Pinky ist BIO Landwirtin und hat ihre Ausbildung auf einem Hof im Windrather Tal gemacht. Leider haben die Höfe im Windrather Tal nur begrenzte Kapazitäten und somit besteht kaum die Möglichkeit, dass genügend Mitarbeiter zum Betreiben eines Wochenmarktstandes zur Verfügung stehen. Hier kommt wieder der Utopiastadt-Stand ins Spiel.

Wie bereits erwähnt haben wir einen Fragebogen entwickelt um uns einen kleinen Eindruck zu verschaffen inwieweit von den Anwohnern ein Wochenmarkt am Mirker Bahnhof erwünscht ist. Mit Matthias Wanner, unserem Ansprechpartner vom Wuppertal Institut, haben wir die Fragen gemeinsam noch einmal überarbeitet und noch am selben Abend Umfragebögen im Café Hutmacher sowie im Café ADA verteilt. Nun hoffen wir auf eine hohe Teilnehmeranzahl!

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