Radwanderweg Nordbahntrasse – Chancen für die Region und Utopiastadt

Radwanderweg Nordbahntrasse – Chancen für die Region und Utopiastadt

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Wuppertaler Nordbahntrasse; Foto: Rolf Dellenbusch, Quelle: coolibri.de

Das „grüne Licht“ des alten Bahnsignals des Wichlinghauser Bahnhofes signalisierte, gestern am 19.12., die offizielle Eröffnung der Nordbahntrasse. Nach neun Jahren Planungs- und Bauzeit bildet sie mit ihren 22 Kilometern nunmehr ein weiteres Teilstück des Bergischen-Panorama-Radweges von Hattingen nach Olpe und verknüpft zukünftig die Radwandergebiete von Rhein, Ruhr und Siegerland.

Die Fertigstellung der Trasse und die weitere Vernetzung der Radwege sind weitere Meilensteine für das Bergische Städtedreieck auf dem Weg zur Tourismusregion. Schätzungsweise 500.000 Nutzer, davon 200.000 auswertige Gäste und immerhin 50.000 Übernachtungsgäste, werden pro Jahr auf den Trassen im Bergischen Land erwartet.

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Trassenfahrplan, Quelle: Clownfish

Die Rolle der BEA

Bei der Entwicklung der Tourismusregion spielt auch die Bergische Entwicklungsagentur in Solingen eine entscheidende Rolle. Sie beschäftigt sich u.a. damit, wie man das Angebot entlang der Radwege entwickelt, verknüpft und als attraktives Gesamtpaket vermarkten kann. Wir haben uns mit den Projektverantwortlichen getroffen, um uns mit ihnen rund um die Themen Vermarktung, Gastronomie und Beherbergungsangebot auszutauschen. In dem sehr interessanten und offenen Gespräch konnten wir viele Anregungen und Informationen für unser Hostel-Projekt sammeln.

Chancen für Utopiastadt

Da das Angebot an Gastronomie und insbesondere Beherbergungsbetrieben entlang der Trassen noch sehr überschaubar ist, ergeben sich hier auch für die Utopiastadt interessante Perspektiven. Mit seiner exponierten Lage am Kopf der Nordstadt und der direkten Anbindung an die Trasse, bieten sich gute Rahmenbedingungen, das gastronomische Angebot des Café-Hutmacher durch einen Beherbergungsbetrieb zu ergänzen. Das „Utopia-Hostel“ könnte somit eines der ersten Glieder in dem zukünftigen Beherbergungsnetzwerk entlang der Trasse werden.

Neben der Möglichkeit durchreisende (Rad-)Touristen zu beherbergen besteht insbesondere die Chance, die Besucher für die Teilnahme an einer der vielen kulturellen Veranstaltungen oder Angebote zu motivieren. Eine Chance somit, das Profil der Utopiastadt weiter zu schärfen, und die Idee des Stadtlabors für eine kreative Stadtentwicklung weiter über die Stadtgrenzen hinaus zu tragen.

Eine Chance zu sehen, ist keine Kunst.
Die Kunst ist, eine Chance als erster zu sehen.“
-Benjamin Franklin

Mit diesem Artikel verabschieden wir uns in unsere Weihnachtspause und wünschen allen Lesern ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

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