Projekt "offenes Sportangebot" – Der Plan B

Projekt "offenes Sportangebot" – Der Plan B

In der Kraftwerk-Projektgruppe bleibt es spannend. Nachdem zuletzt eine Marktanalyse über die bestehenden Sportangebote in Wuppertal gemacht wurde und die Bevölkerungsstruktur näher untersucht wurde, ist klar: Wir möchten ein gemeinnütziges Sportangebot schaffen, dass Sportarten für Jung und Alt bereitstellt,klassische Vereinsangebote mit informellen Sportangeboten kombiniert und die Natur in den Vordergrund stellt.

Nachdem die bisherigen Überlegungen in Richtung einer kommerziellen Sportstätte und einer Umnutzung der bestehendes Lagerhalle gingen, haben wir uns jetzt entschieden, einen Plan B zu entwickeln, der die Verbesserung der Lebensqualität im Viertel und die Schaffung kostenloser Angebote in den Vordergrund stellt.

Doch wieso der Sinneswandel?

Zunächst einmal war die sehr hohe Investitionssumme, welche mit dem Erwerb und der Sanierung der alten Lagerhalle verbunden gewesen wäre, eine sehr große Hürde bei der Umsetzung des ursprünglichen Plans. Zu diesem Ergebnis sind wir durch eine Diskussion mit Architekten gekommen, die sich ehrenamtlich mit dem Projekt befassen. Es wurde schnell klar, wie groß der tatsächliche finanzielle Aufwand für eine Umnutzung der Lagerhalle ist. Hauptgründe dafür sind der schlechte Zustand der Dachkonstruktion, die fehlende Wärmedämmung, fehlende Brandschutzmaßnahmen, die räumliche Aufteilung der Halle und die Struktur der Wasser- und Elektroleitungen. In Verbindung mit den Investitionen, die zusätzlich für den Aufbau einer Sportstätte (z.B. Springboden, sanitäre Anlagen, Sportgeräte) notwendig sind, wären die gesamten Kosten schwer zu finanzieren gewesen.

Und dann kam nochmal alles anders…

Einige Tage später erreichte uns dann die Nachricht, dass die Lagerhalle mit großer Wahrscheinlichkeit an einen anderen Investor geht. Somit mussten wir definitiv Abstand von unserem Plan A nehmen. Doch der Verlust der Halle eröffnet auch ganz neue Möglichkeiten. Plan B zielt darauf ab, das Außengelände zu nutzen, das immer noch eine Fläche von rund 8.000 m2 hat. Hier sollen Möglichkeiten geschaffen werden, sich im Freien barrierefrei und kostengünstig sportlich zu betätigen, sich zu treffen oder einfach nur zuzuschauen. Die Idee ist außerdem, aktiv die Bürger einzubinden und bestehende Sportvereine in die Gestaltung des offenen Sportangebots einzubinden.

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Wie die konkreten Sport- und Freizeitangebote aussehen und welches Betreibermodell vorgesehen ist, wird momentan erarbeitet. Dies werden wir Euch in einem unserer nächsten Blogbeiträge vorstellen.

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