talwaerts #25: Symbolischer Schotter

talwaerts #25: Symbolischer Schotter

Von heute dem 12.12.2014 bis Donnerstag dem 18.12.2014 ist die 25. Auflage der talwaerts erhältlich. Auch dieses Mal gibt es lesenswerte Artikel. Einige von diesen werde ich im Folgenden kurz vorstellen und hoffe euch Lust auf mehr zu machen.

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65 Jahre und 2 Monate
Bei 65 Jahren und 2 Monaten, oder genauer 65,1666 Jahren, liegt heutzutage das gesetzliche Renteneintrittsalter in Deutschland. Die Rente, ein Lebensabschnitt auf den viele lange hinarbeiten, stellt sich für drei Prozent der deutschen Bevölkerung nicht als sorgloser Ruhestand dar. Diese drei Prozent Leben in Altersarmut und sind auf staatliche finanzielle Unterstützung angewiesen. Die öffentliche Hand kann momentan nur die Symptome aber nicht die Ursache dieses gesellschaftlichen Problems lösen. Um das Einkommen im Alter zu sichern und die Lebenszufriedenheit der Betroffenen zu erhöhen ist das Angehen dieses Problems ein sehr wichtiges aus Transformationssicht.

Image ist
Wuppertal hat architektonisch wertvolle Gründerzeitviertel, ist reich an Grünflächen, hat eine umfassende Kulturszene und freut sich über außerordentliches ehrenamtliches Engagement.
Doch leider kommen diese wuppertaler Vorzüge nicht beim Neubürger, Firmengründer oder Touristen an. Das Bild von außen auf Wuppertal ist meist von hoher Verschuldung, Verfall oder Bankrottangst geprägt. Selbst manch ein Wuppertaler hat dieses Bild im Kopf. Doch dieses ist kaum oder wenn nur am Rande gerechtfertigt. Große, bekannte prestigereiche deutsche Städte wie Berlin oder Hamburg haben im Verhältnis mindestens genauso viele Schulden und Probleme wie Wuppertal. Die Frage, auch aus Transformationssicht, ist nun, wie die vielen positiven Seiten Wuppertals in den Vordergrund gehoben werden können. Dem Stadtmarketing fehlen zurzeit die nötigen finanziellen Mittel.

Mit Herz
Gesund essen und dabei auch noch lokale Designer Kleidung kaufen geht nicht?! Doch es geht! Der bekannte Ayurveda-Koch Volker Mehl und seine Geschäftspartnerin Leonie Müller haben Anfang der Woche das „Herzstück-Café“ in der Briller Straße eröffnet. Hier gibt es neben der, für den Körper sehr bekömmlichen, ayurvedischen Küche einen kleinen „Laden im Laden“ in dem man Designerstücke erwerben kann. Volker und Leonie haben dieses Konzept aus Amsterdam nach Wuppertal gebracht und erweitern so die gastronomische Vielfalt im Tal.
(http://www.volker-mehl.de/kultur.html)

Zu kurz
Eine wunderbar witzige und parodierende Kolumne zu der derzeitigen Düsseldorfer Stadtkampagne. Hier gibt es keine Zusammenfassung, die muss man einfach selber lesen.

Lesen Sie in der talwaerts #25 weitere spannende Artikel die einzelne Bereiche, die zum Image der Stadt im positiven wie im negativen Sinne – beitragen, behandeln. Aus meiner Sicht hat Wuppertal zumindest ein sehr hohes Potential sein Image in der Zukunft nachhaltig aufzubessern.

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