"Leuchtende Beispiele" für die Energiegruppe

"Leuchtende Beispiele" für die Energiegruppe

„Aller Anfang ist schwer“ – auch für uns als Energiegruppe.

Bevor wir mit unserer Arbeit wirklich durchstarten konnten, mussten wir uns erst mal orientieren:

– Wie wollen wir überhaupt anfangen?
– Was wollen wir mit unserem Projekt eigentlich erreichen?
– Gibt es bereits ?leuchtende?, also aufregende und spannende Projekte in diesem Bereich?
– Welche kreativen Ansätze gibt es bei Solarmodulen und Energieversorgung allgemein?
– Und natürlich: was wurde schon besonders wirkungsvoll in der Realität umgesetzt?

Also Fragen über Fragen!

Doch glücklicherweise sind wir bei unserer Suche nach Antworten auf drei anregende und motivierende Beispiele gestoßen, die wir gerne als „Best-Practice“ kurz teilen möchten.

SolarWorld

Eins der sicherlich aktuell aufregendsten und durch die mediale Aufmerksamkeit auch das wohl bekannteste Beispiel ist der Solar-Radweg in den Niederlanden.

Der aktuell ca. 70 Meter lange Weg revolutioniert nicht nur den Einsatz von PV-Modulen selbst, er eröffnet uns ferner auch völlig neue, kreative Ansätze die zukünftige Energieversorgung grundverschieden zu gestalten. Natürlich handelt es sich hierbei „nur“ um ein Pilotprojekt, dessen Praxistauglichkeit in den nächsten Jahren noch unter Beweis gestellt werden muss. Nichtsdestotrotz ist allein der Gedanke verlockend, durch den ohnehin benötigten Bau von Straßen und Wegen, die sich überdies durch die Stromproduktion selbst refinanzieren können, gleichzeitig auch dauerhaft unser Energieproblem zu lösen. Wir können also mehr als gespannt sein!

Solar-Radweg

(Quelle: www.green.wiwo.de: Strom-Revolution: Erster Solar-Radweg der Welt in Betrieb)

Wie hat das Projekt uns beeinflusst?

Es hat uns aufgezeigt, dass auch wir bei unseren Überlegungen durchaus „outside the box“ denken sollten. Nur so können wir neuartigen, innovativen Konzepten gegenüber aufgeschlossen sein, diese in unsere Überlegungen einbeziehen und eine Chance geben.

HEG Heidelberger Energiegenossenschaft eG

Beeindruckt hat uns auch die HEG mit ihrem Solarprojekt „Neue Heimat“ in Nußloch.

Was genau ist Sinn und Zweck dieses Solarprojekts?
Es handelt sich hierbei um eine Kooperation zwischen der HEG und der Baugenossenschaft Familienheim Heidelberg eG. Es ist das erste Direktverbrauchskonzept einer Energiegenossenschaft auf Mehrfamilienhäusern in Deutschland. Besonders spannend hierbei ist, dass die Mieter durch die auf den sieben Mehrfamilienhäusern angebrachten Solarmodule doppelt profitieren können:

1. Sie können zum einen in eine der Anlagen selbst investieren und Profit generieren.

2. Zum anderen können sie Strom zu einem Preis unterhalb des günstigsten Stromanbieters beziehen. Dieser ist wiederum auf 20 Jahre garantiert und bietet somit Unabhängigkeit von Strompreissteigerungen.

Auch für schlechte Zeiten ist intelligent vorgesorgt. Sollten die Solarmodule mal nicht genügend Energie liefern können, hilft die Naturstrom AG mit Ökostrom nach.
Die Anlagen selbst wurden zudem durch „Grüner Strom Label e.V.“ gefördert wie auch von Bewohnern vor Ort und weiteren Heidelberger Bürgern mitfinanziert.

Heidelberger

(Quelle: www.familienheim-heidelberg.de – Solarprojekt „Neue Heimat“ Nußloch.)

Wie hat das Projekt uns beeinflusst?

Dieses erfolgreich realisierte Konzept könnte durchaus als eine Art Blaupause zur Realisierung unseres eigenen Projekts dienen. Warum?
Weil es uns unter anderem zeigt, dass ein derartiges Projekt nicht nur rein ökonomisch, sondern auch von der sozialen Seite anzugehen ist. Von großer Bedeutung ist daher, dass alle betroffenen Akteure in die Planung miteinbezogen werden und alle Schritte offen, ehrlich wie auch transparent kommuniziert werden. Nur auf diese Weise können wir erfolgreich sein!

VillaMedia

Die VillaMedia ist ein Medien- und Dienstleistungsstandort mit Standort in Wuppertal. Der ehemalige Vieh- und Schlachthof ist durch das Engagement von dem bereits als „Transformateur“ vorgestellten Jörg Heynkes zum Medienpark Wuppertal geworden.

Die VillaMedia selbst besteht aus 4 Gebäudekomplexen in denen 15 Unternehmen aus verschiedenen Branchen eng miteinander kooperieren. Zu der VillaMedia zählen aber nicht nur Unternehmen, sondern auch das Innovationszentrum NRW. Dieses bietet mit Workshops- und Projekträumen, welche mit neusten Technologien ausgestattet sind, für Unternehmen und Organisationen einen idealen Raum an, um sich innovativ und kreativ entfalten zu können.

Neben dieser großartigen Grundidee, ist die VillaMedia auch ein Vorzeigeprojekt für regenerative Energieversorgung. Auf dem Areal findet man sechs Solaranlagen, ein Blockkraftheizwerk und eine Brennstoffzelle. Weiterhin besteht sogar die Möglichkeit, E-Autos an einer Ladestation zu laden.
Die VillaMedia erzeugt bereits jetzt mehr Strom, als vor Ort verbraucht wird. Die Anschaffung eines Energiespeichers würde es gar ermöglichen, gänzlich energieautark zu arbeiten.

Auch gesellschaftliches Engagement wird in der VillaMedia groß geschrieben. Viele Projekte, besonders in Wuppertal, werden von der VillaMedia finanziell als auch durch aktive Teilnahme unterstützt. Ein gutes Beispiel ist hier das Projekt „Aufbruch am Arrenberg“, welches ein „Klimaquartier“ entwickeln möchte. Ziel ist es, in den nächsten Jahren das Arrenberger Viertel in eine CO2-Neutralität zu führen.

Energienetzwerk-VillaMeida

(Quelle: www.villamedia-eventlocation.de – VillaMedia & Nachhaltigkeit)

Wie hat das Projekt uns beeinflusst?

Die VillaMedia verknüpft mit Ihrem Konzept beispiellos ökonomische, soziale wie auch ökologische Faktoren und ist somit für uns ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit.
Besonders die regenerative Energieversorgung und das ausgeklügelte Energiekonzept selbst haben uns veranschaulicht, auf welche Weise sich Systeme klug miteinander kombinieren lassen. Einem solchen außergewöhnlichen Beispiel möchten auch wir gerne folgen!

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