Der Weg zu erneuerbaren Energien im Mirker Quartier

Der Weg zu erneuerbaren Energien im Mirker Quartier

In der vergangenen Woche konnten wir mit unserem Ansprechpartner bei „Utopiastadt“ und einem Akteur der Bergischen Bürgerenergiegenossenschaft (BBEG) zwei zentrale und wichtige Gespräche führen, um unser Studienprojekt entscheidend voranzubringen.

Mit unserem Ansprechpartner bei „Utopiastadt“ konnten wir exemplarisch vier unterschiedliche Alternativen bezüglich der Installation von PV-Anlagen im Mirker Viertel ins Auge fassen. Die vorhandenen Alternativen werden wir gemäß Ihrer Umsetzungsfähigkeit überprüfen und die entsprechenden Betreiber und betroffenen Akteure kontaktieren. Zentral ist hierbei, die Kosten möglichst gering zu halten und die allgemeine Vernetzung im Quartier zu verbessern.

Für diese Projekte wäre auch die Gewinnung der Mirker Bürger durch proaktive Ansprache als wichtiges Kriterium festzuhalten. Je nachdem welches Projekt realisiert würde, kann zu gegebener Zeit ein Konzept ausgearbeitet werden, welches die Anwohner z.B. durch ein Bürgerforum, Flyer oder einen Leitfaden zur Umsetzung des ausgewählten Konzepts entsprechend informieren würde. Das grobe Grundkonzept der Stromvermarktung sieht aktuell vor, dass Mieter wie Vermieter sich in einer Genossenschaft organisieren und im Gegenzug billigen Strom erhalten; zusätzlich dazu können Vermieter Dachflächen verpachten.

Essenziell für die Erzeugung von Strom über PV-Anlagen ist die Eignung des jeweiligen Standorts hinsichtlich der Stromerzeugungskapazitäten. Die soll im Folgenden kurz dargestellt werden:

Geoportal Wuppertal
(Legende: Gelb: Industriehalle; Rot: Mirker Bhf; Blau: Gründerzeit-Gebäudekomplex; Grün: Schule; Quelle: Geoportal der Stadt Wuppertal)

Mit entsprechenden Experten wäre in diesem Zusammenhang noch zu diskutieren, ob und wo überhaupt die Installation von PV-Anlagen sinnhaft umzusetzen ist.

Ergänzend hierzu konnten wir mit einem Akteur der Bergischen Bürgerenergiegenossenschaft (BBEG) einige unserer Ideen bereits praxisrelevant diskutieren.
Demnach ist die oben erwähnte Gründung einer eigenen Genossenschaft sehr aufwendig und dauert ca. 2 Jahre. Als Mitbegründer der BBEG schlägt er vor, unser Konzept über diese zu realisieren. Die BBEG könne Stromanlagen selber installieren und Verträge mit Abnehmern direkt schließen, was den Gesamtaufwand für „Utopiastadt“ verringert. Die Idee selbst müsste entsprechenden Akteuren vorgestellt und intensiv diskutiert werden.

Um eine transparente, wirtschaftlich und sozial sinnvolle Entscheidung für eins der Objekte zu treffen, werden wir zunächst einen Kriterienkatalog entwickeln, anhand dessen objektiv analysiert werden kann, welches Objekt die besten Voraussetzungen für eine Realisierung bietet.

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