Talwaerts – #24 Gestörtes Verhältnis

Talwaerts – #24 Gestörtes Verhältnis

Auch in der 24. Ausgabe der Talwaerts greift das Blatt in einigen interessanten Artikeln Themen auf, die sich mit aktuellen Geschehnissen
der Politik sowie der Gesellschaft in Wuppertal befassen. Im Folgenden werde ich einen kleinen Überblick über den Inhalt der dieswöchigen Talwaerts geben und einige Artikel kurz zusammenfassen.

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Der Leitartikel Gestörtes Verhältnis behandelt wie schon in der Ausgabe #19 den Neubau des Döppersbergs, bzw. die sich daraus ergebenen Möglichkeiten sowie Herausforderungen. Während sich die Einzelhändler über steigende Umsatzeinbußen und die Autofahrer über enorme Staus aufgrund der Sperrung der B7 beschweren, sehen Stadtplaner den ersten Schritt hin zu einer fußgängerfreundlicheren Stadt als gemacht. Darüber hinaus wird die Rolle der Stadt in Bezug auf die Einbeziehung der Bürger in Entscheidungsprozesse kritisch hinterfragt.

Freiheit lernen
An der Freien Schule Bergisch Land gibt es keine festen Klassen. Auch sonst ist an der Schule wenig so, wie an öffentlichen Schulen. Es gibt Tobe-Spielzeit und Gruppensprecher schon für die ganz Kleinen. Ziel sei es, den Kindern Grundlegendes wie den Gedanken der Demokratie und der Freiheit beizubringen.

Sommermensch
Auswandern! Wer hat nicht schon einmal daran gedacht!? Vor allem in den grauen Wintermonaten packt einen oft die Lust, ins Warme zu ziehen. So ging es auch Bernhard Lembeck 1983, als er sich mitsamt Gitarre, Aktenkoffer und Englisch-Wörterbuch von Wuppertal nach Südafrika aufmachte, um dort sein eigenes Unternehmen aufzuziehen.

Test-Veganer
Wie lebt es sich als Veganer in Wuppertal? Dieser Frage gehen die Autoren Anja Haefs und Carolin Badtke in ihrem Artikel nach, in dem sie ihren ganz eigenen Wuppertaler Restaurant Guide schreiben.

Einfühlsames Organisationstalent
Traumberuf Bestatter! Was für viele Menschen als eher unangenehm und teilweise auch abschreckend angesehen wird, ist für Jana Iwezenko zu ihrem Beruf geworden. Obwohl sie sich als sehr freudigen Menschen beschreibt, sagt sie der Beruf als Bestatter sei so etwas wie ihre Berufung.

Mittendrin
Der für mich interessanteste Artikel handelt über den Fotografen Jens Grosmann , der um die Welt reist um dort den Menschen ein Gesicht zu geben und auf deren Probleme aufmerksam zu machen. In diesem Artikel geht es insbesondere um seine Reise auf die Philippinen, um die Situation ein Jahr nach dem verheerenden Tsunami festzuhalten. Neben den spannenden Bildern ist dies auch aus Transformationssicht interessant, da Themen wie Wohnverhältnisse und Gemeinsinn bildlich thematisiert werden.

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