UTOPIEsiert ?!

UTOPIEsiert ?!

Utopiastadt.

Ein wundersamer Ort. Utopiastadt ist die Heimat der Utopisten. Falls es überhaupt „die Utopisten“ gibt. Gibt es den/die Utopist-in/-en? Eine weitere Frage, die wir mit dem Organigramm zu Utopiastadt versuchen könnten zu beantworten. Genau das ist das Problem. Wir könnten. In Utopiastadt wird irgendwie alles möglich. Erst einmal erscheint das toll, aber es gibt einen Haken: Was macht man, wenn alles möglich ist? Wo fangen wir an?

Wir, die Organigramm-Gruppe, haben gerade gemerkt, dass wir „utopisiert“ sind. Wir treiben uns noch nicht lange in den Räumen des alten Mirker Bahnhofs herum und doch stellen wir fest, dass uns der Strudel aus Möglichkeiten gefesselt hat. Jeder fühlt sich für alles verantwortlich, jeder steckt Herzblut in dieses wunderbare Projekt, jede Idee wird diskutiert und gute Ideen finden einen nahezu perfekten Nährboden, um sich zu entwickeln. Welche Verantwortlichkeiten sollten grafisch dargestellt werden und bei welchen wäre das gar kontraproduktiv? Eine wahrlich schwere Aufgabe liegt vor uns. Wir müssen den Kern von Utopiastadt, von diesem Konglomerat von Engagierten, Passionierten, Stadtmenschen, Werklern, Bastlern, Besuchern und Künstlern (diese Aufzählung könnte wohl noch ewig fortgeführt werden) verstehen. Was treibt sie an? Was genau sind die Strukturen, die alles und alle zusammen halten und eben diesen Freiraum lassen?

Mit diesen Gedanken im Kopf, stürzen wir uns ins Getümmel von Utopiastadt. Als Wissenschaftler. Wir versuchen nun, uns immer wieder dazu anzuhalten, empirische Daten zu erheben. Für uns gilt vielleicht: Nicht durch jede offene Tür gehen, sondern den Flur erforschen. Oder so.

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